Stadtteilbüro ist eröffnet
Das Herz der Sozialen Stadt in Alt-Mombach wurde eingeweiht - Anlaufstelle für Bürger

Der erste Schritt ist getan: Im Stadtteilbüro des neuen regionalen Fensters Alt-Mombach werden die Geschicke der Sozialen Stadt in die richtigen Bahnen gelenkt.

MOMBACH. Das Stadtteilbüro im neuen Quartier Alt-Mombach ist fertig: In einem ehemaligen Lebensmittelgeschäft an der Ecke Strunkgasse und Emrichruhstraße ist das Büro der Sozialen Stadt eingezogen. Hier arbeitet Quartiermanagerin Dagmar Hefner.

Rund 150 Mombacher sind gestern zur Eröffnung des Stadtteilbüros gekommen. Sie drängen sich in der abgesperrten Strunkgasse. Statt parkender Autos stehen Biertische und Bänke auf der Straße, bunte Stellwände mit Fotos der schönen und weniger schönen Stellen in Mombach zeigen die Ergebnisse der Kinderbefragung: Die jungen Teilnehmer der Fragerunde mögen die Kletterspinne am Obstgarten und die vielen Sportvereine im Ort. Weniger gut finden die Kinder die vielen Autos und Baustellen.

Im Büro hängen die Ergebnisse der Fragebogen-Aktion beim Straßenfest: Mombacher haben dabei festgehalten, was sie an ihrem Stadtteil mögen und was nicht. Die guten Einkaufsmöglichkeiten, die schönen Spielplätze und die Nähe zur Innenstadt werden besonders positiv bewertet. Eher negativ finden die Bewohner die Hauptstraße und den Platz für das Straßenfest mitten im Ortskern.

"Mit der Sozialen Stadt werden in Mombach offene Türen eingerannt", sagt Birgitt Collisi (SPD). "Wir können dem Stadtteil ein neues Gesicht geben, damit er den Mombachern dann noch viel besser gefällt."

Ortsvorsteherin Eleonore Lossen-Geißler (SPD) freut sich besonders, dass zu den ersten Treffen der Sozialen Stadt nicht nur die "üblichen Verdächtigen" aus Vereinen, dem Ortsbeirat oder den Kirchen gekommen sind. Auch Bürger, die sich bisher wenig bemerkbar gemacht haben, wollen sich in den Arbeitsgruppen der Sozialen Stadt beteiligen.

Bisher gibt es Arbeitsgruppen zur Umgestaltung der Hauptstraße, zum Miteinander der Kulturen, zu gemeinsamen Aktionen von Jugend und Senioren und zu öffentlichen Plätzen und Barrierefreiheit. Alle Vorschläge werden zu einem integriertes Handlungskonzept verarbeitet - erst dann fließt nach Mombach Geld von Bund, Land und Stadt.    (jis)

 Geöffnet: dienstags 16-18 Uhr, donnerstags 10-12 Uhr.


Quelle: Mainzer-Rheinzeitung Archiv  30.08.2007